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CVJM

Zeltlager 2006 der Bubenjungschar Weissach in Sulz am Eck

"In einem Dorf im Schwabenland“ namens Weissach machen sich am 12.August 2006 zehn Mitarbeiter auf den Weg nach Sulz am Eck, um alle Vorbereitungen für das am nächsten Tag startende sechstägige Zeltlager zu treffen. Zelte, Pavillons und die Küche, die einer handwerklichen Höchstleistung ähnelt, gilt es zu errichten.





Sonntag. Just in time können wir Mitarbeiter die letzten Handgriffe vollenden, bevor 25 abenteuerlustige Jungscharler inklusive elftem Mitarbeiter den Zeltplatz entern, um in eine Woche voller Spannung, Spaß und Spiel zu starten. Nachdem die Jungscharler sich eingerichtet und den Platz erkundet haben, starten wir mit einem Stationenlauf und am Abend mit dem Kooperations-Nacht-Fischer-Gelände-Leuteanwerbe-Strategiespiel mit nur Gewinnern. Vom Lagerfeuer aus erspähen wir schließlich zwei Fischer, die über den erstaunlichen Riesenfang des Petrus bei Tag reden und somit das Lager auch thematisch einläuten. In dieser Woche soll sich alles um das Thema „Nachfolge“ drehen, veranschaulicht an der Geschichte des Fischers Petrus, der nach seiner Begegnung mit Jesus Heimat und Beruf zurücklässt um ihm nachzufolgen – ganz gemäß unserem gewählten Lagermotto „Auf dein Wort hin will ich es wagen“.





Montag. Gleich beim ersten Frühstück am Morgen des zweiten Tages finden wir uns auf der Hochzeit zu Kana wieder und erleben, wie aus Wasser Kaba (Wein) gemacht wird. Am Nachmittag wird das „muntere“ Örtchen Sulz am Eck per Dorfspiel erkundet, bei dem zusammengesetzte Kartenteile am Ende auf einen Zielort verweisen. Um diese Kartenteile zu erspielen müssen dabei anspruchsvolle Aufgaben erledigt werden, wie z.B. wildfremden Personen ein Ständchen singen (wobei sechs von sechs Gruppen sich für „Alle meine Entchen“ entscheiden) oder in Ballerinamanier für ein Bild posieren. Abgerundet wird der Tag durch das Teekochspiel. Mit erkauften Zutaten zur Teeherstellung wird über dem Gaskocher Tee produziert, der anschließend mit richtiger Färbung und Temperatur an Widersachern vorbei zur Annahmestation geschmuggelt werden muss.





Dienstag. Der sinkende Petrus auf dem See begleitet uns 36 Weissacher in den dritten Tag, der hauptsächlich vom legendären, oft kopierten und nie erreichten Leiter-Jungscharler-Kick geprägt wird. Das bessere Ende haben dabei abermals die Jungscharleiter auf ihrer Seite. Trotz bravouröser Aufholaktion können die Jungscharler eine knappe 6:7-Niederlage gegen das dezimierte Mitarbeiterteam nicht verhindern. In der Halbzeitpause können sich die Jungscharler wahlweise am Bogenschießen, Trommeln- oder Jonglierbälle-Basteln, Postkartenschreiben oder dem Workshop „Karte-Kompass-Knoten“ versuchen. Das allseits beliebte Bananenscheitle rundet diesen Tag ab, bevor wir unsere Schlafsäcke bemannen.





Der vierte Tag, Mittwoch, sorgt dafür, dass nun auch die Jungscharler unter die Dusche kommen, die in den Tagen zuvor gekonnt die üppig-luxuriösen Nassräume der dem Zeltplatz zugehörigen Hütte gemieden haben. Denn nachdem der Tag durch die Geschichte der Tochter des Jairus eingeläutet wird, geht’s ins Schwimmbad! Wie so oft in dieser Woche schenkt der allmächtige Gott unserer Gruppe perfekte Wetterverhältnisse, so dass das Schwimmbad sich von seiner besten Seite (nämlich annähernd leer!) zeigt. Innen- und Außenbecken mit Fünf-Meter-Turm und Wasserrutsche werden nach Vesper am Beckenrand von uns in Beschlag genommen. Dass das ein oder andere Brüderpaar bei gemeinsamen „Tauch“-Aktionen das Becken nicht vollends leergetrunken haben, verwundert. Heil, sauber und gut gelaunt an den Zeltplatz zurückgekehrt, lädt Showmaster Ulrich Morlok schließlich zur beliebten Quizshow „Wer wird Millionär“ mit anschließender Filmnacht.





Donnerstag. Der Mittag des vorletzten Tages wird passend zum Thema der Andacht am Morgen „Die Verleugnung des Petrus“ durch ein Betrugsspiel gestaltet. Der letzte Abend des Zeltlagers ist der Bunte Abend. Hindernisparcours, Sing Star, tief gefrorene T-Shirts schnellstmöglich auftauen und anziehen oder Luftballons zertreten sind nur einige der Highlights dieses tollen Abschlussabends, bevor wir zum letzten Mal die Zelte beziehen um dort dem vollen Zeltlager-Schlafsack-Genuss zu frönen.





Unser letzter Tag beschäftigt sich mit der Zeit nach Jesu Kreuzigung und der Vergrößerung seiner Anhängerschaft. Hier bietet sich den Jungscharlern ganz persönlich die Gelegenheit sich für ein Leben mit Jesus zu entscheiden. Letztes Packen und die letzten Runden Tischtennis vor dem abschließenden Mittagessen und der Ankunft der fahrbereiten Eltern (dankeschön!) runden schließlich eine tolle Woche ab, in der wir viel Spaß und Bewahrung erfahren durften.





Wir danken unserer exquisiten Zeltlagerküche Ralf, Steffi und Max für die kulinarischen Höhepunkte (u.a. Jägerschnitzel mit Spätzla!!), dem Förster für seine fahrlässige Erlaubnis, den Wald zu plündern, den Firmen Kilpper und Zipperlen für die Unterstützung unseres Fuhrparks und natürlich unserem Gott, der seine Allmacht nicht zuletzt durch das zu jedem Programmpunkt passende Wetter und die uns geschenkte Bewahrung wieder mal unter Beweis gestellt hat und das Zeltlager erneut zum Höhepunkt des Jungscharjahres werden ließ!





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