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Kinderbibelwoche 2006
"Du bist ein Volltreffer!"
war das Motto der diesjährigen Kinderbibelwoche von Donnerstag, den 2.11. bis Sonntag, den 5.11.06. Wir waren dieses Mal zu Gast in der Evang. Methodistischen Kirche, da das Gemeindehaus gerade renoviert wird. Herzlichen Dank, dass ihr uns „Asyl“ gewährt habt. Wir fühlten uns sehr wohl bei euch. Es war genügend Raum für die 75 – 85 Kinder, die durch das „Fußballtor“ am Eingang strömten und gleich ihre „Platzkarte“ in Form eines Namenschildchens entgegennahmen. Es ging um das Fußballspiel im Vergleich zu unserem Leben.

Am 1. Tag wurde das Fußballteam beleuchtet, in dem jeder seinen Platz hat. Das Team braucht einen Trainer. Jeder ist ein Volltreffer – egal auf welcher Position er gerade spielt.
Gott >möchte uns in seinem Team haben, Jesus will unser Trainer sein.
Wir bekamen Besuch von zwei Freundinnen. Tabea hat keine Ahnung vom Fußball und Lena ist aktive Fußballerin. Trotzdem Tabea viele Fragen über Fußball hat, kann sie Lena doch auch Tipps geben fürs „normale“ Leben. Diesmal ging es um 2 Mitspielerinnen, die alles alleine machen wollen und keinen Teamgeist zeigen.
Die biblische Erzählung wurde jeweils als Theaterstück vorgespielt. Heute ging es um die Jünger Jesu, die sich stritten, wer der Wichtigste ist (Markus 9,33-37). Bei Jesus ist jeder wichtig und wer besonders wichtig sein will soll den anderen helfen, ihnen dienen.
Dann ging es in die Kleingruppen, wo das Thema noch mal vertieft wurde. 2 Jungengruppen konnten im Sängerheim untergebracht werden. Auch hier unseren herzlichen Dank, dass Sie uns ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben.
Es wurde gebastelt, gespielt, getanzt – natürlich auch gevespert. Vielen Dank an alle Kuchenbäcker und das Vesperteam. Es hat einfach lecker geschmeckt!
Zum Abschluss trafen wir uns alle um auszutauschen, was in den Gruppen gelaufen war. Und mit unserem Segenslied wurde der 1. Tag auch schon „abgepfiffen“.

Am 2. Tag ging es um das Vertrauen, das der Spieler zum Trainer haben sollte.
Das Musikteam „heizte“ den Kids mächtig ein, es war eine tolle, fröhliche Atmosphäre.
Dann kam ein echter Fußballtrainer! Sven trainiert die Bambinis und wurde von unserem Moderator Jochen über seine Arbeit als Trainer interviewt.
Nachdem Lena ihrer Freundin Tabea ihr Leid geklagt hatte, dass ihr Trainer sie vom Sturm in die Abwehr schicken will, wurden die Kids wieder in die Zeit Jesu versetzt. Diesmal an den See Genezareth. Jesus schickte Simon am helllichten Tag zum Fischen. Eigentlich eine völlig falsche Zeit – man fischt im Dunkeln! Aber Simon tat es, weil Jesus es gesagt hatte. Er hatte die ganze Nacht gefischt und nichts gefangen. Jetzt brauchte er sogar Hilfe, um das übervolle Netz ins Boot zu ziehen. (Lukas 5,1-11).
Auch Lena hatte gemerkt, dass ihr Trainer Recht hatte, sie haben das Spiel gewonnen. Sie beschließt beim nächsten Mal dem Trainer zu vertrauen. Genauso können wir auch unserem Trainer Jesus vertrauen, weil er jeden von uns persönlich sieht und kennt und weiß was gut für uns ist.
Dies wurde wieder in den Kleingruppen aufgegriffen. 2 Gruppen machten das Dorf unsicher. Es wurde z.B. das Vertrauen einer Verkäuferin getestet. Gibt sie den Kids Brezeln heraus, wenn sie sagen, dass sie später vom Leiter bezahlt werden? Hier wurde klar, nur wenn sie die Kinder kennt, kann sie ihnen vertrauen. Auch wurde wieder fleißig gebastelt und es gab Spiele zum Thema Vertrauen, auch „Zeit zum quatschen“ musste sein.
Nach dem gemeinsamen Abschluss sah man viele rotbackige, zufriedene Gesichter. Nicht zuletzt, weil jeder eine Volltreffer CD geschenkt bekam. Tags zuvor wurden Riesenposter ausgeteilt, auf dem ein lustiges Fußballfeld mit einem Rätsel abgebildet war. Wer die Lösung des Rätsels in die KIBIWO mitbrachte, dem war die CD sicher!

Und schon war es 14.30 Uhr und Tag 3 der KIBIWO. Der Tag stand unter dem Motto: Mit Jesus sind wir auf der Siegerseite!
Beim täglichen Begrüßungslied: „Jesus wir heißen dich willkommen,…“ waren die Kids wieder voll dabei. Auch die Freundinnen Tabea und Lena hatten einen Sieg zu feiern.
Dann drehten wir die Zeit wieder etwa 2000 Jahre zurück. Jesus erzählte das Gleichnis von einem Gastgeber. (Lukas 14,15-24) Dieser wollte eine „Riesenmegaparty“ geben. Er hatte viele Vorbereitungen zu treffen. Er bestellte das beste Essen, ja sogar Jongleure und Künstler stellte er für sein Fest ein, keinem sollte langweilig werden. Das Fest sollte das Fest aller Zeiten werden. Er gab sich die größte Mühe. Aber seine Gäste hatten nur Ausreden und wollten nicht kommen. „Alle Mühe umsonst, der Festsaal leer?!“ Er war sehr enttäuscht und wütend. Dann schickte er kurzerhand seine Diener, um jeden einzuladen, der ihnen vor die Nase kommt. Alle dürfen kommen. Alles ist bereit! Auch die Kids wurden zum Fest eingeladen.
Doch zunächst ging es in die Kleingruppen um einen Beitrag für das Fest vorzubereiten.
Es gab einen Cheerleadertanz, der jüngsten Mädchengruppe, ein selbst gestaltetes Foto -und Filmquiz, Torwandschießen auf die selbst gezimmerte Torwand, Jonglieren und Kunststücke mit dem Ball, ein buntes Riesenbanner mit der Aufschrift: „Steh auf , Jesus liebt dich!“ und zum Schluss einen Tischrapp, der jüngsten Jungengruppe.
Das war gleichzeitig der Start zum Festessen. Es gab Hotdogs, Rohkost, Kuchen und sogar Schokofußbälle.
Während alle Kids zufrieden speisten, gab es noch einen Riesenapplaus für die vielen Mitarbeiter. Für das Dekoteam, für die Trainer (Kleingruppenleiter), für die Stadionkapelle (Musikteam), den „Einheizern“ (Theatergruppe), dem Stadionimbiss und dem Managerteam. Insgesamt mehr als 40 Mitarbeiter, darunter auch einige „Konfis“, alle waren tatkräftig dabei.
Nach dem Segenslied wurden die Kids zum eigentlichen Abschluss, dem Familiengottesdienst eingeladen.
Der lange Zug der Kids, die am Sonntag in die Kirche „einliefen“ hörte nicht so schnell auf. Hier tauchten die Freundinnen Tabea und Lena noch mal auf und anhand von Bildern bekam auch die Gemeinde einen eindrucksvollen Rückblick der aufregenden „Volltreffer-Tage“. Alles in Allem war es ein fröhliches Miteinander.
Der größte Dank geht an unseren Gott, für seine Bewahrung und seinen guten Segen.
Na dann, bis zum nächsten Jahr- und nicht vergessen: „Wer Gott vertraut hat schon gewonnen, da kann kommen was will. Er hat mich genommen, ich kann zu ihm kommen wie ich bin.“
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