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CVJM

Nach 21 Jahren packte so manchen CVJM’ler wieder das Rennfieber.

1986 noch selber im Cockpit, jetzt als Konstrukteure von neuen Seifenkisten und als Reparateure von Kisten, die in die Jahre gekommen waren und schon so manches Rennen z.B. in Mittelstadt überstanden hatten.

Wer von den Jungs wollte da am 3.Oktober nicht mit im Team sein!

Der Renntag begann mit einem Gottesdienst an der Piste im Gewann Fahrnet. Mit einem Anspiel, in dem es sich um ein Seifenkistenteam handelte, wurden wir in die Thematik der Verleugnung des Petrus eingeführt.

Die Ansprache machte uns deutlich, dass Petrus nicht zugeben wollte, zu dem Team von Jesus zu gehören. Dagegen wollten unsere Jungs ganz klar zu den Rennteams dazu gehören! Eine Parallele, die sicher für alle ein Ansporn war.

Nach anfänglich noch feuchter Piste strahlte die Sonne den ganzen Tag über, so dass die 10 bis 14- jährigen Fahrer aus Weissach, Mittelstadt, Malmsheim, Walddorf-Häslach und Ludwigsburg unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer, Helfer und Sponsoren über die Piste jagen konnten.

Kaum hatten die Fahrer die „Porschekurve“ gemeistert, kam kurz darauf die „DRK-Kurve“ (hier stand das DRK einsatzbereit) um dann sofort in der S-Kurve bzw. „Nirvana“-Schikane zu verschwinden. Nach kurzem Luftanhalten kamen die Fahrer wieder zum Vorschein und nahmen dann die Geschwindigkeit in die lange Zielgerade mit. Erst nach dem Zieldurchlauf und dem Bremsvorgang holten manche Zuschauer dann wieder Luft.

Die ca. 400 m lange Strecke wurde in Zeiten knapp über 40 Sekunden zurückgelegt. An der Geschwindigkeitsanzeige in der Mitte der Strecke (sie steht sonst eher als Schreckgespenst für Autofahrer an wechselnden Stellen im Ort) konnten die Zuschauer sich ausmalen, ob ein Platz auf dem Treppchen in Aussicht war. Einige Male wurde an dieser Stelle die Geschwindigkeit von 40 km/h überschritten (ein Jungscharler: „Man ist ja schneller, als mit dem Fahrrad“).

Der Rücktransport erfolgte anschließend über Transportfahrzeuge. Die Kisten wurden dann nochmals überprüft, gewogen und für den nächsten Einsatz fit gemacht.

Zwar konnte eine Kiste nach einem Überschlag wieder repariert werden, dafür musste eine andere für längere Zeit in die Werkstatt, als nach dem Riss des Bremsseils der Fahrer geistesgegenwärtig das Fahrzeug an einem Hang zum Stehen bringen musste (übrigens ein Veteran und Jungscharleiter aus Mittelstadt). Die Fahrer kamen jeweils mit dem Schrecken davon.

Nach einem Probelauf und 3 Wertungsläufen konnten Timo Strohhäcker, Ruben Lenz und Heiko Stärkel in der Luftreifenklasse, sowie Jonas Bader, Felix Erfle und Marius Knorpp in der X-Klasse jeweils alle drei Pokale für Weissach sichern. Herzlichen Glückwunsch!

Leider konnten wir in der Hartgummiklasse keine Pokale ergattern, aber den Walddorf-Häslachern seien sie gegönnt.

Über 50 Helfer waren im Einsatz: in der Rennleitung, als Streckenposten, Moderatoren, bei der Zeitmessung und Technik, sowie bei der Verpflegung. Selbst die Kleinkinder kamen auf ihre Kosten: sie konnten auf Quad’s ihre eigenen Rennrunden drehen oder auf der Hüpfburg sich austoben.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die zum Gelingen dieses Renntags beigetragen haben! Herzlichen Dank auch an die Sponsoren: Fliesen-Häcker, Getränke-Häcker, Hofmann-Heizöl, Porsche-Parkplatz, Lanz-Hebebühne, Landschaftspflege Schneider. Dank aber auch an alle weiteren Unterstützer.

Danken möchten wir aber auch unserem Herrn Jesus Christus, der uns einen so herrlichen Renntag geschenkt und uns vor Unfällen mit Personenschäden bewahrt hat!

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