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CVJM-Wochenende 3.-5. April 2009
Am Freitag, den 3. April, einem der ersten warmen
Frühlingstage des Jahres, liefen in Friolzheim auf dem Parkplatz
des Freizeitheimes Bussle und Autos, in rot, blau, gelb oder weiß,
ein und brachten die Teilnehmer des CVJM-Wochenendes. Die meisten
von uns 58 Teilnehmer starteten mit dem gemeinsamen Abendessen im
Speisesaal. Eine bunte Truppe aus 3 Generationen, wie unser CVJM
eben.
Der erste Abend war dann ein Spieleabend zum Einschätzen
und Kennenlernen. Dabei konnte so mancher überraschen, ob mit
schneller Reaktion, Ausdauer, Wissen oder Cleverness. In einem ersten
Impuls nahm uns Konny dann ins Thema des Wochenendes mit: jeden
Tag ein Stück der Ostergeschichte. Mit was für Erwartungen
kommen wir, gehen wir auf Ostern zu? Was erwarte ich von Jesus?
Nach dem offiziellen Abendprogramm fanden sich schnell
noch viele Gruppen um Brett- und Kartenspiele und es wurde viel
taktiert und noch mehr gelacht. Die Jugendlichen haben sich einen
Film angeschaut und die Jüngeren tobten sich im Keller mit
dem Softball und beim Tischtennis aus. Und waren dann auch früh
genug im Bett um am nächsten Morgen wieder fit auf der Matte
zu stehen. Die Kartenspieler hatten da etwas mehr Mühe, aber
auch die waren nach dem Frühstück fit genug, um Ralfs
Gedanken zuzuhören. Was sind meine Glaubensgrundlagen? Auf
was gründe ich meinen Glauben? Was hat Ostern in meinem Glauben
für eine Bedeutung?
Danach hatte jeder Zeit in der Stille anhand ein
paar Fragen diese Gedanken zu vertiefen und seine eigene Beziehung
zu Jesus zu durchleuchten. Viele nutzten das tolle Wetter und so
saßen wir bald überall auf dem Gelände allein oder
in kleinen Gruppen.
Für die Kinder gab‘s ein extra Program
mit „lustigen“ Spielen und „eine echt klasse“
Andacht.
Mittagessen gab’s natürlich auch, „das war super,
besonders der Nachtisch!“ und wie nach jeder Mahlzeit fanden
sich auch hier wieder ein paar fleißige Hände für
den Küchendienst.
Der Mittag war „zur freien Verfügung“. Einige fuhren
ins Kloster Maulbronn, andere zog es ins Wasser und sie machten
das Schwimmbad in Pforzheim unsicher. Der Rest nahm sich den schönen
Nachmittag Zeit in die Sonne zu sitzen und ein Buch zu lesen und
die Fußballbegeisterten und die Überredeten zogen los
zum Sportplatz wo die Ü18 gegen die U18 lange ankämpfte.
Am Haus war dann noch genug Zeit zum Albern, in
der Sonne spielen, sitzen und schwätzen und den Kindern auf
dem Trampolin zuzuschauen, die dort ihr Zuhause gefunden hatten:
„das war fast das beste“.
Nach dem Abendessen ging es gemeinsam im großen
Saal weiter. Sechs Gruppen stellten eine Starterliste für die
zu bewältigenden 10 Disziplinen auf und waren gespannt, was
sich hinter „‘s Läba isch koi Schlotzer“
und den deutlich formulierten Spielbeschreibungen („Verbrenn
di net“ oder „Schaffe, schaffe, Häusle baue“)
verbergen würde. Bei den Wettkämpfen wurden die Spieler
von ihren Teams begeistert angefeuert. „Das war spitze! …
für alle, egal ob groß oder klein“.
Zum Abschluss des Abends wurden wir noch einmal
ein wenig ruhiger. Ums Kreuz versammelt wurden der Abend und das
Kreuzigungsgeschehen mit wenigen Worten und Liedern beschlossen.
Das Singen hat uns in der Gruppe viel Spaß
gemacht, drum haben wir an diesem Abend noch lange weitergesungen.
Am Ende wurde schließlich noch der eine oder andere Jungscharklassiker
von Jung und Alt zum Besten gegeben - mit Bewegungen - oder auch
beliebte „Lombeliadle“ vom Lagerfeuer.
An diesem Samstagabend wurden alle nicht ganz so
alt, was unter anderem dran lag, dass die Fußballer in Anwesenheit
der Trainergattin ihren Stammplatz nicht gefährden wollten.
Aber auch in den kürzeren Spielrunden waren Spannung und gute
Laune garantiert.
Am anfangs noch etwas verschlafenen Sonntagvormittag
feierten wir schließlich einen „Freuden“-Gottesdienst.
Freude stand im Mittelpunkt. Freude über Jesu Auferstehung.
Freude in der Bibel. Freude in Bildern, Freude am Singen, Freude
am Miteinander. Agnetha und Ursel gaben uns durch Impulse und ganz
praktisch Möglichkeiten der Freude nach zu spüren, aber
auch das nicht Freudige wie Sorgen an Gott abzugeben.
Vor dem Essen war noch Zeit zum Indiaca spielen,
für die Kinder aufs Trampolin zu gehen oder einen kurzen Spaziergang.
Und nach dem Sonntagsessen und einem Gruppenbild ging es auch schon
wieder heim nach Weissach. „Im ganzen war das Wochenende echt
richtig der Hammer“.
Lutz und Joana und Kornelius



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